FAQ

Wir haben für Sie die am häufigsten gestellten Fragen zu Joonior zusammengetragen und beantworten Ihnen diese im Folgenden.

Was zeichnet Joonior aus?
Joonior wird in Deutschland entwickelt und gefertigt. Es verfügt über ein ansprechendes Design und eine sehr hohe Funktionalität. Es ist auf Langlebigkeit ausgelegt und erzeugt nur sehr geringe Betriebskosten (Eigenverbrauch Batterien). Im Gegensatz zu anderen Systemen ist es erweiterbar und basiert auf offenen Standards.

Wo kann man Joonior einsetzen?
Das System kann sowohl in Privathaushalten als auch in Zweckbauten oder Bürokomplexen eingesetzt werden. Es ist modular aufgebaut und kann in einem Raum oder aber auch in größeren Umgebungen, bis hin zu kompletten Gebäuden, installiert werden.

Kann Joonior in Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden?
Ja, dies ist generell möglich. Allerdings muss für den Einsatz in Mehrfamilienhäusern in jeder Wohnung ein separates System (mit eigener Zentraleinheit) verbaut werden.

Welche Vorteile bringt das System?
Joonior trägt dazu bei, die Energieeffizienz in Gebäuden zu steigern. Es visualisiert den Verbrauch einzelner Geräte. Zudem bietet das System je nach Ausbaustufe gesteigerten Komfort und eine erhöhte Sicherheit. So kann der Anwender beispielsweise die Beleuchtung steuern oder das Gebäude auch von unterwegs überwachen.

Kann ich das System selbst installieren?
Die Installation von Joonior ist vergleichsweise einfach. Das System basiert auf Funk und benötigt somit keine aufwändige Verkabelung. Die einzelnen Komponenten können frei platziert werden. Generell empfehlen wir die Inbetriebnahme und die Vorausgehende Beratung vom qualifizierten Fachhandel durchführen zu lassen.

Braucht man ein Touch Panel?
Joonior kann über Smartphone, Tablet-PC oder Computer bedient werden. So muss kein kostspieliges zusätzliches Touch Panel gekauft werden. Die Inbetriebnahme und Überwachung des Systems erfolgt über das integrierte Touch Panel auf der Zentraleinheit. Zudem kann der Anwender das Gebäude mobil steuern.

Wie wird das System bedient?
Wir haben eine einheitliche Bedienoberfläche für alle Geräte geschaffen. Die Bedienung ist bei Smartphone und Tablet-PC per Touch und bei Notebook und Computer mit den Eingabegeräten möglich. Die Bedienoberfläche kann an die individuellen Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden. Zudem ist es möglich das System aus der Ferne zu bedienen.

Gibt es zusätzliche Software zur Einrichtung des Systems?
Für Planer, Installateure und technisch Versierte gibt es die Joonior Suite. Das ist eine Software für Profis. Mit ihr kann man eine komplexe Installation durchführen und kundenspezifische Bedienoberflächen und Szenen erstellen.

Welche Funktechnik wird verwendet?
Joonior setzt auf den Funkstandard EnOcean. Dieser hat eine sehr geringe Strahlung. Die Funkverbindung wird nur dann aufgebaut, wenn Daten übertragen werden.

Wie oft funkt die Zentraleinheit?
Die Zentraleinheit baut nur dann eine Funkverbindung auf, wenn Komponenten mit ihr kommunizieren möchten oder sie Befehle ausführen soll. Wie oft dies geschieht, hängt auch von der Anzahl der im Gebäude verwendeten Komponenten und der Intensität der System-Nutzung ab. Diese eventbasierte Übertragung unterscheidet das System von anderen Funklösungen, die permanent ihre Komponenten abfragen. Da die Strahlungsbelastung über EnOcean-Funk ohnehin sehr gering ist, ist sie durch die eventbasierte Nutzung definitiv zu vernachlässigen.

Sind die gesammelten Daten geschützt?
Das Thema Datenschutz wurde bei der Entwicklung der Lösung besonders berücksichtigt. Der Anwender kann entscheiden ob jemand außer ihm selbst Zugriff auf die Daten erhält. Zudem werden sämtliche Daten verschlüsselt übertragen.

Kann ich Joonior an meine Photovoltaik-Anlage anschließen?
Joonior wird zukünftig die Anbindung von ausgewählten Wechselrichtern unterstützen. So können Ertrag und Verbrauch visualisiert werden. Zudem können die Top-Verbraucher erkannt werden. Dies ermöglicht eine Lastverschiebung und Optimierung des Eigenverbrauchs.

Wie viel Energie verbrauchen die Komponenten?
Die Gesamtlösung hat einen niedrigen Energieverbrauch. Viele Komponenten basieren auf der Harvesting Technologie und benötigen gar keine zusätzliche Energie. Joonior soll helfen Energie zu sparen und ist darauf angelegt, selbst wenig Energie zu verbrauchen.

Welche Schnittstellen unterstützt Joonior?
Es sind mehrere Gesichtspunkte zu beachten, wenn es um das Stichwort Schnittstellen geht. Primär sind hier die System-Schnittstellen zu benennen: Joonior nutzt die EnOcean-Funktechnologie zur Datenübertragung zwischen den System-Komponenten. Die externe Kommunikation wird je nach Konfiguration via GPRS (optional), Ethernet (RJ-45 Schnittstelle) oder WLAN bereit gestellt. Die RS-485 Schnittstelle bietet einen weiteren Kommunikationsweg zur Anbindung von Geräten auf der Zentraleinheit. Darüber hinaus bilden Smartphones, Tablet-PCs und Computer die Bedien-Schnittstelle zwischen dem Anwender und dem System. Auch Partner der Telefunken Smart Building GmbH finden eine passende Schnittstelle: Über das Joonior Portal können sie ihre Dienste in die Systemumgebung integrieren.

Besitzt Joonior Schnittstellen zu Feldbus-Systemen wie KNX/EIB oder LON?
Nein, es gibt keine Schnittstellen zu diesen Systemen. Joonior setzt gezielt und bewusst auf moderne Technologien, von denen zu erwarten ist, dass sie in Zukunft noch weiter für eine breitere Masse an Bedeutung gewinnen werden.

Ab wann kann ich Joonior kaufen und wie teuer ist es?
Das System wird über autorisierte Vertriebspartner ab Anfang 2012 erhältlich sein. Das Netz wird in den kommenden Monaten ausgebaut. Im Vergleich zu bisherigen, kabelgebundenen Hausautomations-Lösungen ist es preiswert, bietet aber einen hohen Komfort, der sonst nur mit weitaus teureren Systemen möglich ist.

Wie sieht die Zukunft mit Joonior aus?
Die Produkte von Joonior sind funktional und basieren auf neuesten Technologien. Sie sollen das Gebäude an die individuellen Lebenssituationen seiner Bewohner anpassen. Elektromobilität, erneuerbare Energien und innovative Gesundheitssysteme werden in Zukunft angebunden. So denkt Joonior schon heute an morgen.